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Baumaßnahmen

Die Baumaßnahmen im Laufe der Jahre

Die Mitgliederzahl des kleinen Schießclubs auf der Sundheller wuchs im Laufe der fünfziger und sechziger Jahre stetig an, so daß sich die Mitglieder um eine Erweiterung ihrer Räumlichkeiten bemühen mußten. In den Jahren 1960/61 wurde daher der erste Anbau an der Blockhütte errichtet. Das Material für den Anbau wurde von einer alten Wohnsiedlung oberhalb der Firma Langenbach & Köster bezogen.

Der Anbau reichte nicht lange aus. 1968/69 wurde das Schützenheim erneut vergrößert. Für diesen zweiten Anbau konnte das Material vom Köbbinghauser Haltepunkt genutzt werden. In Eigenarbeit wurde der Haltepunkt von den Mitgliedern des Schießclubs abgebrochen und das Baumaterial auf der Sundhelle für die Vergrößerung der Halle verwendet.

Das größte Bauvorhaben in der Geschichte des Schützenvereins Sundhelle begann jedoch 1971 mit dem Abbruch des gesamten alten Schützenheims. Am alten Blockhaus mit seinen Erweiterungen nagte der Zahn der Zeit und es reichte auch platzmäßig für die gestiegenen Bedürfnisse der Mitglieder nicht mehr aus.

Durch den Erwerb des früheren Umkleidegebäudes des Plettenberger Freibades konnte man sich ein neues Domizil erschaffen.

Die gesamte Bauzeit dauerte zwei Jahre. Während der Bauphase wurde der Schießbetrieb unter anderem im Saal der Gaststätte Eckes und im Keller von Paul Seegrewe durchgeführt. Das Schützenfest 1972 konnte wegen der Bauarbeiten nicht im Schützenheim gefeiert werden. Glücklicherweise erklärte sich der Kleingartenverein auf der Sundhelle bereit, das Fest auf seinen Anlagen stattfinden zu lassen.

Im Herbst 1972 feierte man das Richtfest und am 11. Mai 1974 fand im neuen Schützenheim die Einweihungsfeier statt. Die lokale Presse schrieb damals, daß ein Werk geschaffen wurde, auf das der an sich noch junge und sechste Schützenverein in unserer Stadt Plettenberg stolz sein kann.

Der damalige erste Vorsitzende des Vereins, Friedrich-Wilhelm Schulte, konnte zu der Einweihungsfeier zahlreiche Gäste begrüßen. Sein besonderer Gruß galt Bürgermeister Dr. Baberg, den Mitgliedern des Rates, den Abordnungen und Majestäten der Nachbarvereine, dem Sundheller Königspaar Otto Schmellenkamp und Marianne Reitz, dem Sundheller Kleingartenverein, der Reservistenkameradschaft Ohle, einer Abordnung aus Bochum, dem Skatclub Sundhelle und vielen anderen. Mit den Worten, man sei stolz auf dieses Werk, welches ein Zeugnis echten Gemeinschaftssinnes sei, endete Friedrich-Wilhelm Schulte seine Begrüßungsrede.

Mit der Errichtung des neuen Heimes waren die Baumaßnahmen aber nicht beendet. Im Jahr 1980 - 81 wurde an das Schützenheim ein Küchenanbau angefügt. Federführend war dabei der Schützenbruder Martin Riedesel durch seine Kenntnisse in Bauzeichnung und Statik.

1990 wurde die alte Gebläseheizung entfernt und durch eine neue, mit Flüssiggas betriebene Heizung ersetzt.

Am 12.06.1994 bekam der Verein die Erlaubnis zur Errichtung und Inbetriebnahme eines neuen Vogelschießstandes. Jahrezehntelang wurde der Königsvogel in der Kleinkaliberbahn ausgeschossen, ohne daß das Publikum das Schießen richtig mitverfolgen konnte. Um die Attraktivität des Schießens zu erhöhen, wurde deshalb nach einer Idee von Dirk Finder der neue Stand oberhalb der Auffahrt zum Schützenheim errichtet. Jetzt können alle Zuschauer den Wettkampf hautnah miterleben.

Zwischen den genannten Baumaßnahmen wurden immer wieder Arbeiten durchgeführt, die die Nutzung des Schützenheims verbesserten (z.B. neue Wasserleitung), aber nicht alle aufgezählt werden können. Auch in jüngerer Zeit hat der Schützenverein durch die Pflasterung des Vorplatzes und der Hoffläche sowie die Errichtung eines Anbaus als Stuhllager und Außentheke die bauliche Substanz des Heims erweitert. Im Jahr 2005 wurde die Toilettenanlage des Schützenheimes komplett renoviert sowie die Küche erneuert. Eine Ende ist zudem nicht in Sicht, denn im Umfeld des Schützenheimes gibt es immer wieder neue Aufgaben zu bewältigen..