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25 Jahre Sundhelle

Das 25jährige Jubiläum

Im Jahre 1976 wurde der Schützenverein Sundhelle 25 Jahre alt. Das Jubiläumsschützenfest vom 23. bis 26. Juli wurde wegen der vielen Gäste nicht im Schützenheim, sondern in der Schützenhalle auf dem Wieden gefeiert.

Das Jubiläum wurde zum Anlaß genommen, eine Neuerung einzuführen und einen Kaiser aus der Mitte aller bisherigen Schützenkönige auszuschießen. Dieses Kaiserschießen wird seitdem alle 5 Jahre durchgeführt. Am Freitag, den 23. Juli, wurde Jochen Ortwig zum ersten Kaiser des Sundheller Schützenvereins ausgerufen. Beim abendlichen Kaiserball wurde sein Erfolg ausgiebig gefeiert. Damit hatte das Jubiläumsschützenfest einen schönen Anfang gefunden.

Am folgenden Samstag, den 24. Juli 1976, begann um 10:30 Uhr das mit Spannung erwartete Kleinkaliberschießen auf den Königsvogel. 11 Kandidaten traten im Kampf um die Königswürde an und zahlreiche Zuschauer verfolgten das Ereignis. Im Namen des Bundespräsidenten gab Bürgermeister Dr. Heinz Baberg den ersten Schuß auf den Vogel ab. Unter den Beobachtern des Wettkampfes war Landtagsabgeordneter Heinz Chmill.

Günther Böcker war es schließlich, der unter tosendem Beifall mit dem 319. Schuß den Vogel von der Stange holte und sich damit in die Annalen des Vereins als Jubiläumsschützenkönig einschrieb. Bevor es jedoch so weit war, waren folgende Insignienschützen erfolgreich:

Krone Günther Böcker 80. Schuß

Zepter Kurt Chmill 91.Schuß

Linker Flügel Alfred Wozny 99. Schuß

Reichsapfel Alfred Wozny 100. Schuß

Rechter Flügel Heribert Schaub 206. Schuß

Zum Hofstaat im Jubiläumsjahr zählten:

König Günther Böcker, Königin Maria Meinberg

Erich Reitz, Margarete Böcker

Jochen Grunewald, Susanne Grunewald

Werner Wurmbach, Ingrid Wurmbach

Erich Beier, Hannelore Beier

Karl-Heinz Lump, Leni Lampe

Uwe Voss, Monika Voss

Kinderkönig wurde Ingo Runte, der sich Iris Seegrewe zu seiner Königin erwählte. Zu ihrem Hofstaat gehörten:

Thorsten Runte Bärbel Holthaus

Axel Theis Elke Lietz

Kai Reitmeier Gabi Pape

Matthias Heitmann Petra Herbold

Christoph Schulte Manuela Rose

Beim abendlichen Königsball wurde das neue Königspaar gekrönt. Anschließend schloß man unter den Klängen der „Spotlights“ den Schützenfestsamstag ab.

Am Sonntag standen der große Festzug und die Jubiläumsfeier in der Schützenhalle im Mittelpunkt des Geschehens. Es war ein stattlicher Festzug, der von der Sundhelle durch das Stadtgebiet bis zur Schützenhalle führte. Neben einer Vielzahl von Vereinsmitgliedern nahmen alle Plettenberger Schützenvereine mit ihren Majestäten und Abordnungen teil.

Bei der anschließenden Feier in der Schützenhalle konnte der erste Vorsitzende Friedrich-Wilhelm Schulte eine überaus große Schar von Gratulanten begrüßen. Er wertete dies in seiner Festrede als ein Beweis für den guten Gemeinsinn in Plettenberg. Nicht nur der Schützenvereine, sondern vielmehr aller Vereine und der Bevölkerung untereinander. In einem kurzen Rückblick stellte F.-W. Schulte die neuen Majestäten vor und ließ die letzten 25 Jahre Revue passieren. Er stellte die Entwicklung des ehemaligen Schießclubs zum Schützenverein als eine Gemeinschaftsleistung aller Sundheller Bürger dar und zeigte sich stolz, dem damals 120 Mitglieder zählenden Verein vorstehen zu dürfen.

Bürgermeister Dr. Baberg, der die Grüße und Glückwünsche des Rates und der Verwaltung überbrachte, hob hervor, daß die sechs Schützenvereine im Stadtgebiet ein Band der Freundschaft um das ganze Stadtgebiet schließen und zudem einen wesentlichen kulturellen Beitrag leisten. Er würdigte den 25jährigen Verein als ein Geburtstagskind „im blühenden Mannesalter“. Schützenverein Sundhelle habe sich um das Gemeinwesen verdient gemacht. Aus einer langen Straße sei ein guter Stadtteil gewachsen. Lob zollte er auch den sportlichen Erfolgen der Sportschützen und der aktiven Jugendarbeit.

Eine der wichtigsten Aufgaben des Schützenvereins sei die Pflege der Gemeinschaft betonte der Vertreter der Plettenberger Schützengesellschaft, Thomas Hiby, der die Glückwünsche aller Plettenberger Vereine überbrachte. Kurz ging er auf die Tradition des Schützenwesens ein und führte dabei an, daß die Vereine nach wie vor Zukunft hätten, die Zeit sei nicht stehengeblieben. Lob zollte er dem Jubiläumsverein, der in dieser Zeit viel geleistet habe.

Von den Vertretern der anwesenden Schützenvereine, der Reservistenkameradschaft aus Ohle und vieler anderer Vereine wurden anschließend Fahnennägel und Wappenteller überreicht.

Nach mehreren Ehrungen u.a. für die noch lebenden Mitbegründer und die erste Königin Liselotte Duschek nahm das amtierende Königspaar Günther Böcker und Maria Meinberg die Krönung des Kinderkönigspaares vor.

Musikalisch umrahmt wurde das Jubiläumsschützenfest von der Feuerwehrkapelle Heggen, dem Fanfarenzug Eiringhausen und dem Tambourkorps Grünetal.