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Das Offizierskorps

Durch die steigende Mitgliederzahl wuchs auch die Verantwortung des Vorstandes für die Mitglieder, die Finanzen und das Vereinsheim. Aus diesem Grunde entstand die Idee, die geschäftliche und die organisatorische Verantwortung zu teilen und wie in den anderen Plettenberger Schützenvereinen ein Offizierskorps zu gründen.

Wolfgang Runte war es, der die entsprechenden Mitglieder zusammen führte und mit dem ersten Oberst Friedhelm Ortwig das Sundheller Offizierskorps gründete. Damit war innerhalb des Schützenvereins eine Gruppierung geboren, die sich der Tradition besonders verpflichtete.

Die erste Uniform der Blau-Weißen bestand aus einem schwarzen Anzug mit Schulterklappen, Schützenhut mit Feder und weißen Handschuhen (für deren Beschaffung meist Werner Thiele zuständig war). Damit orientierte sich das Sundheller Offizierskorps am Erscheinungsbild der Offiziere aus der Grüne und der Plettenberger Schützengesellschaft.

Um sich aber nach außen hin mehr vom König und seinen Adjutanten, die ebenfalls einen schwarzen Anzug trugen, abzusetzen, wurde nach einigen Jahren der schwarze Rock gegen einen grünen ausgetauscht. Die grüne Uniform ist erkennbar an der blau-weißen Litze am Kragen, den Schulterklappen mit Silberstern sowie dem Eichenlaub am Kragen. Später wurde auch die graue Krawatte gegen eine einheitliche grüne Krawatte mit Schützenemblem ausgewechselt. Weiterhin gehören zur Uniform ein Paar geputzter schwarzer Schuhe, schwarze Socken, eine schwarze Hose mit Bügelfalte und ein sauberes weißes Hemd. Ob alle diese Attribute der Ordnung entsprechen, wird vom Hauptmann bei jedem öffentlichen Auftreten des Offizierskorps kontrolliert. Wessen Uniform nicht der Norm entspricht, wird mit einem Strafgeld belegt.

Das Offizierskorps wird vom Oberst geführt. Ihm zur Seite steht sein Adjutant, der gleichzeitig auch Zeremonienmeister des Vereins ist. Stellvertreter des Oberst ist der Hauptmann, der die Anzugsordnung überwacht und die Offizierskasse führt. Neben den regulären Offizieren gibt es auch Offiziersanwärter, die sogenannten Fähnriche. Dies sind junge Männer, deren Aufnahme in das Offizierskorps bevorsteht, denen aber eine Bewährungszeit auferlegt wird, bis sie ihre Ausbildung abgeschlossen oder ein bestimmtes Alter erreicht haben.

Das Offizierskorps stellt den Thekendienst beim sonntäglichen Frühschoppen sowie bei fast allen öffentlichen Veranstaltungen sicher. Es übt bei diesen Veranstaltungen auch das Hausrecht aus, jeder Offizier ist also befugt, unerwünschte Gäste des Vereinsgeländes zu verweisen. Darüber hinaus sorgt das Offizierskorps für die Instandhaltung des Schützenheims und der Vereinsanlagen.

Fast alle führenden Positionen des Vereins sind heute mit Offizieren besetzt. Der Oberst ist außerdem ständiges Mitglied im geschäftsführenden Vorstand.

Um den Männern des Offizierskorps und ihren Frauen ein kleines Dankeschön für die vielen geleisteten Arbeiten zu geben, wird in unregelmäßigen Abständen eine Offiziersfahrt durchgeführt. Wechselweise geschieht dies mit der besseren Hälfte und mal ohne. So ist man von Bludenz in Österreich bis zur Kammwanderung im Ebbegebirge schon an manch schönen Orten gewesen und kann viel berichten. Von Begebenheiten wie Pferdeäpfel sammeln, dem Gründen einer Blauen Partei, wie man den Oberst nicht wiedergefunden hat, als der morsche Strick beim Tauziehen riß, über die Aquavit-Taufe auf dem Biggesee und vieles mehr.

Die Führungsmitglieder des Offizierscorps und die Fahnenoffiziere hier.

Alle aktiven und ehemaligen Offiziere finden Sie hier.