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Vom Übungsschießen zu den Sportschützen

Bereits Anfang der 50er Jahre trafen sich die Mitglieder des Schießclubs Sundhelle immer Sonntagmorgens zum Schießen und zum geselligen Beisammensein. Im selbst erbauten Blockhaus oberhalb der Sundhelle wurde mit dem Luftgewehr auf 10er und 12er Scheiben geschossen. Zu besonderen Anlässen legte man auch auf Holzscheiben, auf denen ein Wildmotiv aufgemalt war, an. Einige dieser ersten Ehrenscheiben hängen noch heute im Schützenheim.

Um den Schießbetrieb kümmerten sich zu dieser Zeit Karl-Heinz Duschek, Erich Duschek und Albert Franz sen. Sie waren die ersten Schießmeister des Vereins

Wurden in den ersten Jahren die Schützenkönige noch mit dem Luftgewehr ermittelt, so begann man Ende der 50er Jahre mit dem Bau einer Kleinkaliberbahn. Fortan schossen die Mitglieder den Vogel auf eine Entfernung von 50 Metern mit dem Kleinkalibergewehr. Der Bau dieser Vögel mit dem Rumpf aus Obstbaumholz und den Flügeln aus Sperrholz lag jahrzehntelang in den Händen von Albert Franz jun. (Berti).

Neben dem Vogelschießen wurde auch das Sportschießen nach und nach erweitert. Aus zunächst vier Luftgewehrständen wurden sieben und diese wurden später mit elektrischen Seilzuganlagen ausgestattet. Aus akustischen Gründen trennte man den Schießbereich vom Thekenraum zunächst mit großen Sperrholzplatten ab. Diese wurden dann durch eine verschiebbare Glasfront ersetzt.

Die Kleinkaliberbahn wurde mit den Jahren verlängert und auf zwei Bahnen ausgebaut. Durch den Bau von Pritschen kann seit einigen Jahren auf beiden Bahnen ein Kleinkaliber-Dreistellungs-kampf durchgeführt werden. Die anfälligen elektrischen Seilzuganlagen erschwerten diese Art des Schießens, so daß sie durch zwei Scheibentransportkästen ersetzt wurden, bei denen der Schütze sein Ergebnis per Videokamera überwachen kann. Durch Umbauarbeiten ist seit kurzer Zeit auch das Schießen mit der Sportpistole auf der Kleinkaliberbahn möglich.

Die Mitglieder des Vereins treffen sich weiterhin jeden Sonntag zum geselligen Frühschoppen. Das Schießen dabei hat aber einen sportlicheren Charakter angenommen, denn es werden Jahres- und Vereinsmeisterschaften ausgetragen. Darüber hinaus trainieren die Sportschützen jeden Mittwoch im Vereinsheim, um die Leistungen zu steigern. Einige Jahre wurde sogar dienstags und mittwochs trainiert, dies mußte aber aus organisatorischen Gründen auf einen Tag reduziert werden.

Der Drang der ständig wachsenden Sportschützenzahl, ihre Leistungen nicht nur auf Vereinsebene oder bei Stadtmeisterschaften beweisen zu können, führte dazu, daß der Verein 1994 dem Westfälischen Schützenbund (WSB) beitrat. Seitdem treten die Sundheller bei Rundenwettkämpfen auf Kreis- und Bezirksebene an und nehmen an Kreis,- Bezirks- und Landesmeisterschaften teil.

Die Teilnahme an den Wettkämpfen erfolgt in folgenden Disziplinen und Wettkampfklassen:

  • Luftgewehr aufgelegt
  • Luftgewehr freistehend
  • Luftpistole
  • Kleinkaliber-Dreistellungskampf
  • Schüler bis 14 Jahre
  • Jugend bis 15 Jahre
  • Junioren B bis 17 Jahre
  • Junioren A bis 20 Jahre
  • Damen-/Schützenklasse bis 45 Jahre
  • Damen-/Altersklasse bis 55 Jahre
  • Seniorenklasse I bis 65 Jahre
  • Seniorenklasse II ab 66 Jahre